Ein besonderer Anfang.
Rund um die Geburt stehen Nabelschnurblut, Nabelschnurgewebe und Plazenta einmalig zur Verfügung. Dieses Zeitfenster lässt sich später nicht nachholen.
Swiss Banking für deine Zellen.
Heute Zellen und Gewebe in einer Schweizer Stammzellbank bewahren – für mögliche medizinische Anwendungen von morgen.
BioCell berät dich unabhängig und vermittelt die passende Einlagerung. Für deine Schweizer Lösung koordinieren wir den Weg zwischen dir, der Klinik und der Stammzellbank.
Für wen möchtest du vorsorgen?
Passende Zellquellen, Möglichkeiten und nächste Schritte entdecken.

Wir klären Zellquelle, Ablauf und Kosten.
DAS KONTO-MODELL · WARUM VORSORGEN?
Stell dir deine biologischen Ressourcen wie ein persönliches Konto vor. Dein Körper nutzt sie jeden Tag. Eine eingelagerte Probe bewahrst du separat.

Rund um die Geburt stehen Nabelschnurblut, Nabelschnurgewebe und Plazenta einmalig zur Verfügung. Dieses Zeitfenster lässt sich später nicht nachholen.
Wachstum, Erneuerung und Reparatur beanspruchen deine Zellsysteme. Stammzellen können sich erneuern; mit dem Alter verändern sich ihre Funktion und ihr Umfeld.
Eine eingelagerte Probe hält biologisches Ausgangsmaterial aus einer früheren Lebensphase bereit – für mögliche künftige Anwendungen. Sie füllt dein Körperkonto nicht automatisch wieder auf.
Der Vorsorgegedanke: Bewahre heute Ausgangsmaterial, dessen spätere Eignung geprüft werden kann. Welche Probe zu dir passt, klären wir gemeinsam.
Was leisten diese Zellen?DIE BAUARBEITER-ANALOGIE · WAS ZELLEN LEISTEN
Stell dir deinen Körper als Haus vor: Es wird täglich genutzt und laufend erhalten. Stammzellen und andere Zellen übernehmen dabei unterschiedliche Aufgaben.

Manche Stammzellen liefern neue spezialisierte Zellen. Andere Zelltypen, darunter MSC, werden wegen ihrer Signale und Wechselwirkungen mit dem Immunsystem erforscht.
Mit dem Alter können Schäden und Veränderungen im Gewebe die Regeneration erschweren. Ein Körper ist dabei komplexer als ein Haus mit einer festen Zahl von Arbeitern.
Zellmedizin erforscht neue Wege für Reparatur und Behandlung. Ob deine eingelagerte Probe dafür geeignet ist, hängt vom konkreten Verfahren ab.
Life Backup. No Guarantee. More Security.
Eine bewahrte Probe ist eine zusätzliche Ressource. Sie garantiert weder eine spätere Therapie noch Schutz vor Erkrankungen.
DIE MÖGLICHKEITEN HINTER DEM BACKUP
Entdecke konkrete Anwendungen und neue Forschungsrichtungen. Jedes Thema erklärt auch, was das für deine eigene Probe bedeutet.

GEBURT & FAMILIE
Nabelschnurblut, Nabelschnurgewebe und Plazenta haben unterschiedliche Eigenschaften. Hier siehst du, welche Rolle ihre Zellen spielen können.
Fortschritt verstehen. Die eigene Option einordnen. Manche Verfahren nutzen Spenderzellen oder frische Proben. Deshalb ist nicht jede Zelltherapie ein Grund für private Einlagerung. Wir machen den Zusammenhang pro Thema sichtbar.
SO BEGLEITEN WIR DICH
Von der ersten Frage bis zur Einlagerung: BioCell bringt dich, die Klinik und die Stammzellbank zusammen.
Wir sprechen persönlich über deine Wünsche und Fragen – in einem Gespräch oder bei einem Treffen.
Gemeinsam ordnen wir deine Lebensphase, geeignete Zellquellen und die Angebote der Banken ein. Du erhältst eine Grundlage für deine Entscheidung.
Wir begleiten die Terminvereinbarung und koordinieren die passende Klinik für eine Fettgewebeentnahme oder den Ort für eine Blutentnahme. Bei einer Geburt stimmen wir die Vorbereitung mit den beteiligten Stellen ab.
Wir koordinieren die Kommunikation zwischen Klinik und Bank und stimmen die organisatorischen Schritte rund um Entnahme, Unterlagen und Probentransport mit ihnen ab.
Wir begleiten die Abstimmung zur Einlagerung und zu den zugehörigen Unterlagen. Auch bei weiteren Fragen hast du eine persönliche Ansprechperson bei BioCell.
Klare Aufgaben. Persönliche Begleitung. BioCell berät, vermittelt und koordiniert. Die medizinische Eignung und Entnahme klärt die Klinik; die Aufbereitung, Qualitätsprüfung und Lagerung übernimmt die Bank beziehungsweise ihr Labor.
SWISS BANKING DENKEN. BIOLOGISCHE WERTE BEWAHREN.
Wer Wertvolles langfristig bewahrt, denkt über Generationen. Diesen Gedanken des Swiss Banking übertragen wir auf biologische Vorsorge: persönliche Begleitung aus der Schweiz, unabhängige Partnerwahl und ein klarer Blick auf deine Ressourcen von morgen.
Bei langfristiger Vorsorge zählt auch das geopolitische Umfeld. Die Schweiz besitzt eine lange Neutralitätstradition und verlässliche Institutionen. Dieser Standort prägt BioCells Perspektive: unabhängig entscheiden und langfristig denken.
BioCell begleitet dich persönlich aus der Schweiz. Wir erklären die Zellquellen, vergleichen spezialisierte Partner und koordinieren deinen Weg zur passenden Einlagerung.
Wir klären Lagerstandort, Qualitätskontrollen, eindeutige Probenzuordnung und die Bedingungen einer späteren Herausgabe. So wird aus einem Sicherheitsgedanken eine nachvollziehbare Vorsorgeentscheidung.
Der tatsächliche Verarbeitungs- und Lagerstandort richtet sich nach Zellquelle, Partner und Vertrag. Wenn dir eine Einlagerung in der Schweiz wichtig ist, prüfen wir gezielt die dafür verfügbaren Angebote. Bei Anfragen aus dem Ausland klären wir vorab Entnahmeort, Transportweg und Zugangsvoraussetzungen.
FRÜHZEITIG VORSORGEN. BEVOR WEITERE LEBENSJAHRE IHRE SPUREN HINTERLASSEN.
Mit den Jahren verändern sich Zellfunktionen. Seneszenz, DNA-Schäden und angesammelte Umwelteinflüsse können die biologische Qualität beeinträchtigen. Frühzeitige Einlagerung bewahrt eine Probe aus einer jüngeren Lebensphase – deshalb gehört biologische Vorsorge auf die heutige Agenda.
Meine frühe Vorsorge planenZellalterung betrifft mehr als das Geburtsdatum: Seneszente Zellen verlieren ihre Teilungsfähigkeit und können entzündungsfördernde Botenstoffe freisetzen. DNA-Schäden, Mutationen und Veränderungen der Genregulation können sich über die Jahre ansammeln. Studien an menschlichen Fett-MSC zeigen bei älteren Spendern unter anderem mehr Seneszenz und eine verminderte Wanderungs- und Differenzierungsfähigkeit. Eine frühe Entnahme bewahrt Ausgangsmaterial vor weiteren altersbedingten Veränderungen im Körper.
Reprogrammierung zu iPSC kann viele Alterungsmerkmale zurücksetzen. Bereits vorhandene DNA-Mutationen werden dadurch jedoch nicht automatisch beseitigt. Dass sich Zellen älterer Menschen noch im Labor umprogrammieren lassen, bedeutet deshalb nicht, dass jüngeres und älteres Ausgangsmaterial biologisch gleichwertig sind. Für Fett-MSC und andere direkt genutzte Zellfraktionen ist die iPSC-Reprogrammierung zudem ein anderes Verfahren.
BioCell richtet die biologische Vorsorge besonders an Erwachsene bis 60. Unser Planungshorizont: eine passende, medizinisch abgeklärte Einlagerung möglichst vor dem 65. Geburtstag abschliessen. Wer zwischen 60 und 65 ist, sollte seine Möglichkeiten zeitnah prüfen. Diese Altersmarken dienen unserer Vorsorgeplanung; die medizinische Eignung hängt individuell von Gesundheit, Zellquelle und Partnerverfahren ab.
DER BIOCELL-KOMMUNIKATOR
Zwei kurze Fragen. Eine verständliche erste Orientierung. Keine Diagnose und kein Heilversprechen.
UNABHÄNGIGKEIT IST UNSER UNTERSCHIED
BioCell gehört keiner Stammzellbank. Wir verbinden Menschen mit spezialisierten Partnern – passend zur Lebensphase, Zellquelle und gewünschten Vorsorgelösung.
Du verstehst, welche Möglichkeiten hinter den Fachbegriffen stehen.
Wir betrachten unterschiedliche Zellquellen, Verfahren und spezialisierte Partner.
Du hast einen persönlichen Ansprechpartner für deinen Weg zur Einlagerung.

BioCell verbindet Menschen unabhängig mit spezialisierten Entnahmestellen, Laboren, Zellbanken und medizinischen Partnern – verständlich, transparent und ohne Heilversprechen.
Das Kontomodell ist eine bildhafte Erklärung – keine Aussage über Heilung, Verjüngung oder eine garantierte spätere Anwendung.
BioCell · Studien
Alle auf dieser Website zitierten Studien und medizinischen Fachquellen, nach Themen geordnet.
Forschung zu Gewebereparatur und Immunregulation. Zellquelle und Herstellungsverfahren unterscheiden sich je nach Anwendung.
Studien und Quellen öffnen ↗PBMCMononukleäre Blutzellen können als Ausgangsmaterial für eine spätere Reprogrammierung dienen. Sie sind selbst keine iPSC.
Studien und Quellen öffnen ↗iPSCAus Körperzellen im Labor hergestellte pluripotente Zellen. Forschung und ausgewählte Anwendungen mit daraus entwickelten spezialisierten Zellen.
Studien und Quellen öffnen ↗HSCUnter anderem aus Nabelschnurblut. Eigene Probe und Spenderprobe haben unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten.
Studien und Quellen öffnen ↗Ryoncil zeigt, dass MSC-Therapie klinische Realität ist: Die FDA hat das Produkt aus Spender-Knochenmark-MSC für die steroidrefraktäre akute Graft-versus-Host-Erkrankung bei Kindern ab zwei Monaten zugelassen – eine schwere Immunreaktion nach Transplantation. Die Zulassung gilt für dieses definierte Produkt und diese Erkrankung.
Bei 261 Menschen mit Kniearthrose führte die Behandlung mit aufbereiteten körpereigenen Fett-MSC nach sechs Monaten zu einer stärkeren Verbesserung von Schmerzen und Funktion als Placebo. Die doppelblinde Phase-III-Studie belegt damit einen klinischen Nutzen des untersuchten Zellprodukts für diese Messgrössen.
Plazenta-abgeleitete MSC wurden bei sekundär progredienter Multipler Sklerose am Menschen untersucht. Diese frühe Studie prüfte Sicherheit und Machbarkeit; die klinische Wirksamkeit muss in grösseren kontrollierten Studien geklärt werden.
In dieser doppelblinden Studie zeigte ein Produkt aus kultivierten körpereigenen Fett-MSC nach zwölf Monaten mehr Knorpelvolumen am Oberschenkelknochen im Knie und bessere VAS-Schmerzwerte als Hyaluronsäure. Diese positiven Ergebnisse betrafen sekundäre Messgrössen; beim primären WOMAC-Gesamtscore war der mittlere Gruppenunterschied nicht signifikant.
Primär Sicherheit und Dosierung; offene Studie ohne Kontrollgruppe. Das Prüfprodukt UMC119-06 wurde bei sechs Personen untersucht – kein Wirksamkeitsnachweis.
In einer placebokontrollierten Phase-II-Studie mit 91 Menschen mit Typ-2-Diabetes erreichten 20 % mit Spender-Nabelschnur-MSC das kombinierte Ziel aus besserer Blutzuckerkontrolle und deutlich weniger Insulin; mit Placebo waren es 4,55 %.
RiHEART ist ein Pflaster aus allogenen iPSC-abgeleiteten Herzmuskelzellen für ausgewählte Menschen mit schwerer ischämischer Herzinsuffizienz. Die Zulassung gilt nur in Japan, bedingt und zeitlich befristet.
Bei allen 3 Menschen verbesserten sich die Herzinsuffizienzsymptome. Bei 2 von 3 verbesserten sich zusätzlich die Kontraktionskraft der linken Herzkammer und die Herzmuskeldurchblutung. Nachbeobachtung: 12 Monate. Die frühe Studie in Osaka war primär auf Sicherheit ausgelegt und hatte keine Kontrollgruppe. Beide Beispiele nutzen iPSC-abgeleitete Spenderzellen. Welche Zellquelle für ein späteres Verfahren geeignet ist, wird für die konkrete Anwendung geprüft.
AMCHEPRY enthält allogene iPSC-abgeleitete Vorläufer dopaminproduzierender Nervenzellen. Das Produkt ist in Japan für bestimmte Menschen mit Parkinson bedingt und zeitlich befristet zugelassen.
Bei vier Menschen mit Rückenmarkverletzung wurden iPSC-abgeleitete neurale Vorläuferzellen untersucht. Sicherheit stand im Vordergrund; mögliche funktionelle Veränderungen müssen bestätigt werden.
Plazenta-abgeleitete MSC wurden bei sekundär progredienter Multipler Sklerose am Menschen untersucht. Diese frühe Studie prüfte Sicherheit und Machbarkeit; die klinische Wirksamkeit muss in grösseren kontrollierten Studien geklärt werden.
Primär Sicherheit und Dosierung; offene Studie ohne Kontrollgruppe. Das Prüfprodukt UMC119-06 wurde bei sechs Personen untersucht – kein Wirksamkeitsnachweis.
Die Kombination zeigte explorative funktionelle Signale. Nabelschnurblut allein unterschied sich bei den meisten Ergebnissen nicht signifikant von der Kontrolle.
Bei 4 von 6 ausgewerteten Menschen verbesserten sich die motorischen Messwerte in der OFF-Phase, also ohne akute Wirkung der Parkinsonmedikamente. Die transplantierten Zellen überlebten und produzierten Dopamin. Nachbeobachtung: 24 Monate. Phase-I/II-Studie in Kyoto ohne Kontrollgruppe; die Ergebnisse zeigen frühe klinische Verbesserungen. Beide Beispiele nutzen iPSC-abgeleitete Spenderzellen. Welche Zellquelle für ein späteres Verfahren geeignet ist, wird für die konkrete Anwendung geprüft.
iPSC-abgeleitete Hornhautepithelzellen wurden bei vier Menschen untersucht. Verbesserungen wurden berichtet; die kleine Studie ohne Kontrollgruppe war jedoch primär auf Sicherheit ausgelegt.
Bei einer Frau mit Typ-1-Diabetes wurden Inselzellen aus eigenen reprogrammierten Zellen untersucht. Ab Tag 75 benötigte sie im publizierten ersten Beobachtungsjahr kein externes Insulin. Ein frühes Einzelergebnis, keine Standardtherapie.
In einer placebokontrollierten Phase-II-Studie mit 91 Menschen mit Typ-2-Diabetes erreichten 20 % mit Spender-Nabelschnur-MSC das kombinierte Ziel aus besserer Blutzuckerkontrolle und deutlich weniger Insulin; mit Placebo waren es 4,55 %.
Plazenta-abgeleitete MSC wurden bei sekundär progredienter Multipler Sklerose am Menschen untersucht. Diese frühe Studie prüfte Sicherheit und Machbarkeit; die klinische Wirksamkeit muss in grösseren kontrollierten Studien geklärt werden.
Primär Sicherheit und Dosierung; offene Studie ohne Kontrollgruppe. Das Prüfprodukt UMC119-06 wurde bei sechs Personen untersucht – kein Wirksamkeitsnachweis.
Die Kombination zeigte explorative funktionelle Signale. Nabelschnurblut allein unterschied sich bei den meisten Ergebnissen nicht signifikant von der Kontrolle.
In einer placebokontrollierten Phase-II-Studie mit 91 Menschen mit Typ-2-Diabetes erreichten 20 % mit Spender-Nabelschnur-MSC das kombinierte Ziel aus besserer Blutzuckerkontrolle und deutlich weniger Insulin; mit Placebo waren es 4,55 %.
iPSC-abgeleitete Immunzellen wie iNKT-Zellen werden gegen ausgewählte Krebsarten geprüft. Untersucht werden zunächst Sicherheit und Machbarkeit; eine etablierte Wirksamkeit ist daraus nicht ableitbar.
RiHEART ist ein Pflaster aus allogenen iPSC-abgeleiteten Herzmuskelzellen für ausgewählte Menschen mit schwerer ischämischer Herzinsuffizienz. Die Zulassung gilt nur in Japan, bedingt und zeitlich befristet.
AMCHEPRY enthält allogene iPSC-abgeleitete Vorläufer dopaminproduzierender Nervenzellen. Das Produkt ist in Japan für bestimmte Menschen mit Parkinson bedingt und zeitlich befristet zugelassen.
Shinya Yamanaka zeigte, dass sich reife Körperzellen zu induzierten pluripotenten Stammzellen (iPSC) reprogrammieren lassen. Klinische Teams entwickeln daraus spezialisierte Zellen für Gehirn und Herz. Diese Studien zeigen konkrete Fortschritte auf dem Weg zur medizinischen Anwendung.
Bei 4 von 6 ausgewerteten Menschen verbesserten sich die motorischen Messwerte in der OFF-Phase, also ohne akute Wirkung der Parkinsonmedikamente. Die transplantierten Zellen überlebten und produzierten Dopamin. Nachbeobachtung: 24 Monate. Phase-I/II-Studie in Kyoto ohne Kontrollgruppe; die Ergebnisse zeigen frühe klinische Verbesserungen. Beide Beispiele nutzen iPSC-abgeleitete Spenderzellen. Welche Zellquelle für ein späteres Verfahren geeignet ist, wird für die konkrete Anwendung geprüft.
Bei allen 3 Menschen verbesserten sich die Herzinsuffizienzsymptome. Bei 2 von 3 verbesserten sich zusätzlich die Kontraktionskraft der linken Herzkammer und die Herzmuskeldurchblutung. Nachbeobachtung: 12 Monate. Die frühe Studie in Osaka war primär auf Sicherheit ausgelegt und hatte keine Kontrollgruppe. Beide Beispiele nutzen iPSC-abgeleitete Spenderzellen. Welche Zellquelle für ein späteres Verfahren geeignet ist, wird für die konkrete Anwendung geprüft.
MEDIZINISCHE ENTWICKLUNG
Was gestern noch nach Zukunft klang, wird heute in frühen Studien am Menschen untersucht. In Japan erhielten 2026 zudem zwei iPSC-basierte Produkte bedingte, zeitlich befristete Zulassungen.
Yamanaka · iPSC
Shinya Yamanaka zeigte, dass sich reife Körperzellen zu induzierten pluripotenten Stammzellen (iPSC) reprogrammieren lassen. Klinische Teams entwickeln daraus spezialisierte Zellen für Gehirn und Herz. Diese Studien zeigen konkrete Fortschritte auf dem Weg zur medizinischen Anwendung.
Yamanakas Entdeckung · Nobelpreis 2012 ↗Originalstudie ·
Was beobachtet wurdeBei 4 von 6 ausgewerteten Menschen verbesserten sich die motorischen Messwerte in der OFF-Phase, also ohne akute Wirkung der Parkinsonmedikamente. Die transplantierten Zellen überlebten und produzierten Dopamin.
Phase-I/II-Studie in Kyoto ohne Kontrollgruppe; die Ergebnisse zeigen frühe klinische Verbesserungen.
Originalstudie · Nature ↗Zulassung in Japan ·
AMCHEPRY erhielt eine bedingte, zeitlich befristete Zulassung für bestimmte Parkinsonpatienten mit unzureichender Medikamentenwirkung.
Zulassung in Japan · Sumitomo Pharma ↗Originalstudie ·
Was beobachtet wurdeBei allen 3 Menschen verbesserten sich die Herzinsuffizienzsymptome. Bei 2 von 3 verbesserten sich zusätzlich die Kontraktionskraft der linken Herzkammer und die Herzmuskeldurchblutung.
Die frühe Studie in Osaka war primär auf Sicherheit ausgelegt und hatte keine Kontrollgruppe.
Originalstudie · Frontiers ↗Zulassung in Japan ·
RiHEART erhielt eine bedingte, zeitlich befristete Zulassung für bestimmte Menschen mit schwerer ischämischer Herzinsuffizienz.
Zulassung in Japan · Cuorips ↗Beide Beispiele nutzen iPSC-abgeleitete Spenderzellen. Welche Zellquelle für ein späteres Verfahren geeignet ist, wird für die konkrete Anwendung geprüft.
Bei einer Frau mit Typ-1-Diabetes wurden Inselzellen aus eigenen reprogrammierten Zellen untersucht. Ab Tag 75 benötigte sie im publizierten ersten Beobachtungsjahr kein externes Insulin. Ein frühes Einzelergebnis, keine Standardtherapie.
Details & Primärquelle↗iPSC-abgeleitete Hornhautepithelzellen wurden bei vier Menschen untersucht. Verbesserungen wurden berichtet; die kleine Studie ohne Kontrollgruppe war jedoch primär auf Sicherheit ausgelegt.
Details & Primärquelle↗Bei vier Menschen mit Rückenmarkverletzung wurden iPSC-abgeleitete neurale Vorläuferzellen untersucht. Sicherheit stand im Vordergrund; mögliche funktionelle Veränderungen müssen bestätigt werden.
Details & Primärquelle↗iPSC-abgeleitete Immunzellen wie iNKT-Zellen werden gegen ausgewählte Krebsarten geprüft. Untersucht werden zunächst Sicherheit und Machbarkeit; eine etablierte Wirksamkeit ist daraus nicht ableitbar.
Details & Primärquelle↗Plazenta-abgeleitete MSC wurden bei sekundär progredienter Multipler Sklerose am Menschen untersucht. Diese frühe Studie prüfte Sicherheit und Machbarkeit; die klinische Wirksamkeit muss in grösseren kontrollierten Studien geklärt werden.
Details & Primärquelle↗Zellmedizin entwickelt sich weiter – mit körpereigenen und mit Spenderzellen. Dein biologisches Backup bewahrt persönliche Zell- oder Gewebequellen für mögliche spätere Verfahren. BioCell hilft dir, diese Ressourcen passend zu deiner Lebensphase zu sichern.
Die Beispiele betreffen unterschiedliche Zellprodukte und Entwicklungsstufen. Ergebnisse gelten für die untersuchte Anwendung; die Eignung einer eingelagerten Probe wird für das konkrete Verfahren medizinisch geprüft.
HEUTE STANDARD. DAMALS REVOLUTIONÄR.
Ignaz Semmelweis zeigte, dass konsequente Händedesinfektion die Sterblichkeit durch Kindbettfieber massiv senken konnte. Seine Erkenntnisse stiessen zunächst auf Widerstand. Heute ist Händehygiene medizinischer Standard.
Medizinischer Fortschritt beginnt oft als Möglichkeit – und wird später zum Standard.WHO-Quelle öffnen ↗Die erste erfolgreiche Nabelschnurblut-Transplantation behandelte ein Kind mit Fanconi-Anämie. Heute ist es eine anerkannte Quelle blutbildender Stammzellen.
Primärquelle öffnen ↗Shinya Yamanaka zeigte, dass ausgereifte Körperzellen in einen pluripotenten Zustand zurückversetzt werden können.
Primärquelle öffnen ↗Mit Kymriah wurde eine Gentherapie zugelassen, bei der patienteneigene T-Zellen gegen bestimmte Blutkrebserkrankungen eingesetzt werden.
Primärquelle öffnen ↗Swissmedic erteilte Casgevy eine befristete Zulassung. Eigene blutbildende Stammzellen werden ausserhalb des Körpers editiert.
Primärquelle öffnen ↗Ein vielversprechender früher Einzelfall – noch keine Standardtherapie.
Primärquelle öffnen ↗Eine kleine Studie zeigte überlebende, Dopamin produzierende Vorläuferzellen. Sicherheit und Wirksamkeit werden weiter untersucht.
Primärquelle öffnen ↗Am 6. März 2026 erhielt AMCHEPRY in Japan eine bedingte und zeitlich befristete Zulassung. Das Produkt enthält allogene iPSC-abgeleitete dopaminerge Nervenvorläuferzellen gegen motorische Symptome bei unzureichender Medikamentenwirkung.
Primärquelle öffnen ↗Am 6. März 2026 erhielt RiHEART in Japan eine bedingte und zeitlich befristete Zulassung: ein Zellblatt aus allogenen iPSC-abgeleiteten Herzmuskelzellen für schwere ischämische Herzinsuffizienz.
Primärquelle öffnen ↗Bei vier Patienten wurden über zwei bis vier Jahre keine Tumorbildung oder transplantatbezogenen unerwünschten Ereignisse beobachtet. Die Studie war nicht für einen Wirksamkeitsnachweis ausgelegt.
Primärquelle öffnen ↗Diese Beispiele zeigen die Geschwindigkeit der Zellmedizin. Sie bedeuten nicht, dass jede eingelagerte Probe geeignet ist oder Forschungsansätze bereits als Therapie verfügbar sind.
Die 2026 zugelassenen Produkte sind allogen und stammen nicht aus persönlich eingelagerten PBMC. Eine persönliche PBMC-Einlagerung garantiert keine spätere Herstellung oder Nutzung von iPSC.
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Seit 30 Jahren begleitet Murat Keklikci Menschen bei Vorsorgeentscheidungen. Er hat Tausende Seminare geleitet, Teams aufgebaut und Mitarbeitende weiterentwickelt.
Bei BioCell verbindet er diese Erfahrung mit einem klaren Anspruch: biologische Vorsorge verständlich machen, Möglichkeiten unabhängig vergleichen und Menschen persönlich begleiten.
Co-Founderin & COO
Seit 20 Jahren arbeitet Razije Amzai mit Murat Keklikci zusammen und hat den gemeinsamen Unternehmensaufbau entscheidend mitgestaltet. Sie bringt zwei Jahrzehnte praktische Erfahrung im Vorsorgegeschäft und in der Unternehmensorganisation mit.
Bei BioCell verantwortet sie die operative Organisation und koordiniert die Abläufe – für eine persönliche und zuverlässige Kundenbegleitung.
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